Ich mache als Step up! Mentor einfach weiter
Schon wieder ist mega viel passiert. Es ist spannend mal seinen alten Bericht zu lesen und zu sehen wie viel seitdem vergangen ist. Wenn ich meinen Bericht so lese kommt es mir wirklich wie eine halbe Ewigkeit vor. An einige Dinge kann ich mich leider schon gar nicht mehr so stark erinnern, da sie entweder aus zeitlichen Gründen an Relevanz verloren haben oder mittlerweile so gut in meinen Alltag integriert sind, dass sie mir gar nicht mehr besonders auffallen.
Im letzten Bericht waren die Corona-Beschränkungen, wie ich jetzt im Nachhinein merke, auch eine wahre Einschränkung für mich. In diesem Bericht hingegen konnte ich ohne sie, mein Studierendenleben erst so richtig beginnen. Meine anfängliche Prognose, dass dieses Jahr wie auch die Jahre zuvor ein Jahr geprägt von Corona sein wird, hat sich zum Glück also nicht bestätigt. Dadurch war es einfacher viele neue Gesichter in der Umgebung kennenzulernen und Aktivitäten zusammen zu unternehmen. Auch war dies der Startschuss für mich fast jede Woche an einem anderen Ort zu sein. In einem so kurzen Zeitraum an so vielen Orten zu sein war ich in meinem ganzen Leben noch nicht! Das absolute Highlight belief sich dann auf einen vollen Monat Interrail quer durch Europa, bei dem ich auch einen kurzen Abstecher in Afrika machen konnte. Ich habe also allein in diesem Monat täglich so viele wunderschöne Eindrücke sammeln können, dass ich wirklich angst hatte diese Eindrücke wieder zu vergessen. Es war wirklich schön und ich bin wirklich froh diese Möglichkeit gehabt zu haben! Was ich beachten musste, war, dass das ganze Hin und Her sehr Zeit intensiv ist. So hatte ich teilweise wirklich wenig Zeit, um z.B. für Klausuren zu lernen oder für meine anderen Projekte, die ich sonst gern mit Begeisterung angegangen wäre, zu beschäftigen. Das heißt ich musste leider immer mehr Dinge nach hinten schieben, sodass ich zum Beispiel immer noch nicht dazu gekommen bin meine Steuererklärung zu machen. Auf andere Engagements, Initiativen, Veranstaltungen und Projekte, bei denen ich mich liebend gerne miteingebracht hätte, musste ich leider sogar teilweise ganz verzichten. Dazu zählt leider auch der Sport. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich zeitlich kaum eine Möglichkeit habe alles unter einen Hut zu bringen. Deshalb habe ich hier ein großes Opfer gebracht und im vergangenen Jahr so wenig Sport wie noch nie betrieben. Das war sehr ungewohnt, da Sport eigentlich ein fester Bestandteil von meinem Leben war. Trotzdem konnte ich weiterhin einige Erfolge wie beim B2Run-Unternehmenslauf in Nürnberg, dem City-Night-Run Berlin, dem Stuttgarter10KM-Lauf und den deutschen Hochschulmeisterschaften im Leichtathletik erbringen. Darauf bin ich trotz des nicht vorhandenen Trainings sehr stolz! Auch konnte ich mein erstes eigenes größeres Projekt im Unternehmen durchführen.
Denn Rest des Jahres heißt es nun allerdings noch mehr Fokussieren, Klausuren schreiben und das kommende Jahr planen. Viel Zeit für all meine vielfältigen Interessen bleibt leider weiterhin nicht. Manchmal muss man sich im Leben auch Beschränken! Selbst wenn dies mir nicht wirklich leichtfällt.
Auch wenn sich in den letzten Monaten und Jahren vieles geändert hat. Hat sich eines nicht geändert, und zwar wie glücklich und dankbar ich gegenüber allen bin, die mich unterstützen und unterstützt haben. Allen voran auch Stepup! Genauso liebe ich es Menschen bei ihren Herausforderungen zu unterstützen. Deshalb habe ich mich entschieden mit dem Ende als „Step up! Stipendiat“, den Anfang als „Step up! Mentor“ zu beginnen. Ich habe in meinem Leben schon viel erlebt und kann somit den ein oder anderen bei seinen alltäglichen „Challenges“ unterstützen. Meiner Meinung nach sollte man nicht nur nehmen, sondern, wenn möglich auch etwas geben. Diesen Schritt mache ich damit!
An was ich mich tatsächlich noch sehr gut erinnern kann, ist mein erster Tag bei Step up! Was ich dabei jedoch nicht glauben kann, ist, dass dies bereits im Jahr 2020 war und wir gerade schon auf das Jahr 2023 steuern. Die Zeit ging wirklich schnell und es hat mir Spaß gemacht diese kurzen Berichte zu schreiben. Ich bin dem Stepup! Team sehr dankbar und wünsche allen zukünftigen Stipendiaten viel Erfolg und hoffe man lernt sich bei Gelegenheit mal persönlich kennen. Nicht zuletzt bin ich sehr gespannt, was in dem kommenden Jahr passieren wird und was ich auf meiner Reise noch alles erleben werde. Wenn alles nach Plan läuft, werde ich zumindest das kommende Jahr wieder sehr viel im Ausland verbringen!
Beste Grüße!
Adam
Stipendiat seit September 2020
«Ich kann jedem nur empfehlen, diese Möglichkeit zu nutzen und sich zu bewerben, man kann quasi nur gewinnen!»
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«Der Tag hat mich noch einmal mehr motiviert, mich zu steigern und mich für die Welt einzusetzen. Für diese Erfahrung bin ich Step up! sehr dankbar und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit in den nächste zwei Jahren. Ich hoffe, so viel wie möglich mitzunehmen, um in Zukunft Menschen bei ihrem Karriere-Weg bestmöglich zu unterstützen. Ich kann jedem nur empfehlen, diese Möglichkeit zu nutzen und sich zu bewerben, man kann quasi nur gewinnen!»
Beiträge: Motivationskick fürs Leben! Mein Mentorenaustausch und die nächsten Steps! Tal der tausend To Do's! Ich mache als Step up! Mentor einfach weiter
Adam
September 2020★Jens Schreiber
Adam vereint in sich eine ganz beeindruckende Kombination aus Analysefähigkeit und logischem Denken mit einem unbändigen Optimismus, Begeisterungsfähigkeit und Wissensdurst. Nicht nur im Sport, sondern auch in seinem späteren Job sehe ich ihn als engagierten, zielstrebigen und verständnisvollen Teamplayer, der auch gerne die Verantwortung übernimmt und im Team für gute Laune und Leistung sorgt.
Julia Ludwig, Karriereberaterin
Ich hatte das große Vergnügen Adam während zwei längeren Video-Telefonaten etwas besser kennenzulernen. Dabei habe ich einen sehr freundlichen, aufgeschlossenen und wissbegierigen jungen Mann erlebt, der auf eine angenehme Art einen klaren Standpunkt bezieht – sei es zu Themen des Alltags, der gesellschaftlichen Situation oder der beruflichen Zukunft. Für jeden künftigen Arbeitgeber ein Glücksgriff und ich freue mich darauf, Adam auf seinem beruflichen Weg weiter begleiten zu dürfen.